1. Kathedrale San Giusto
    Glockenturm
    irche S. Michele “al Carnale”
    Kapelle S. Giovanni-Battistero
  2. Das Stadtviertel Caboro
  3. Das Kastell San Giusto
  4. Haus des Burghauptmanns
  5. Turm des Haus des Burghauptmanns
  6. Mauer mit Tor
  7. Mauer aus dem 14. Jahrhundert
  8. Turm Cucherna
  9. Das Stadtviertel Rena
  10. Turm-Tor Donota und Kirche von S. Cristoforo
  11. Turm-Tor Riborgo und Kapelle der hl. Giacomo und Filippo
  12. Das römische Theater
  13. Das Stadtviertel Riborgo
  14. Portizza
  15. Wohnhaus
  16. Via Malcanton
  17. Turm und öffentliche Loggia
  18. Forum und Vizedomamt
  19. Gemeindepalast


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  1. Kirche von S. Pietro
  2. Turm “della Beccheria”
  3. Turm-Tor “del Mandracchio” und Turm “Fradella”
  4. Turm “Tiepolo”,
  5. Das Stadtviertel Cavana
  6. Kirche der hl. Sebastiano und Rocco und Hauseingang der Coppa
  7. Via dei Cavazzeni
  8. Via dei Capitelli
  9. Turm-tor “Cavana”
  10. Viertel der Heiligen Märtyrer
    Kirche der Heiligen Maria del Mare
  11. Turm “Rampana”
  12. Das Stadtviertel Crosada
  13. Piazzetta Trauner
  14. Der Richardsbogen
  15. Haus Montecchi
  16. Basilika von S. Silvestro
  17. Bischofspalast und kl. Kirche von S. Michele Arcangelo
    und S. Martino
  18. Kloster von S. Cipriano
  19. Kapelle S. Servolo und S. Elena
  20. Garten des Burghauptmanns

1. Kathedrale San Giusto, 11 – 14 Jhr.

Über einem römischen Sakralbau wurde im 5. Jhr. eine dreischiffige Kirche errichtet. Daraufhin über dieser Mitte des 11. Jhr. eine Maria gewidmete romanische Kirche erbaut. Gleichzeitig oder kurz danach wurde rechts von dieser die Gedächtniskirche S. Giusto errichtet, eine kleine, der Reliquienverehrung gewidmete Basilika, von der heute noch einige Mauerstücke und zwei der drei Apsiden erhalten sind. Das dreibogige Fenster auf der rechten Seite und die Kuppel sind das Ergebnis einer Renovierung in den 20-iger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts und zeigen die ursprünglichen Bestandteile.
Die von einer großen Rosette geschmückte Giebelfassade der Kathedrale entstand im 14. Jahrhundert, nachdem die vorher bestehenden Gebäude zu einer fünfschiffigen Kathedrale vereinigt wurden.
Die Torpfosten des zentralen Portals gingen aus Teilen des Grabmals der Familie Barbi aus dem 1. Jhr. n. Chr. hervor. Im Inneren: Fresken 13.- 14. Jh., Tafelbilder und sakrale Goldschmiedekunst, 14. Jh.; Sarkophage der Triester Märtyrer, 11. Jh.

Glockenturm, 1337-1343

Statua di San Giusto all'esterno del Campanile

Der Glockenturm wurde um einen bereits Bestehenden aus dem 13. Jh. herumgebaut, in den wiederum Teile des Propyläums, das Mitte des 1. Jh. n. Chr. entstand, integriert wurden. Die Glockenstube stammt aus dem Jahr 1556. Über dem Tor überliefert eine Inschrift aus dem Jahre 1337 den Namen des Auftraggebers, Randolfo Baiardo, Notar von Triest und Küster der Kathedrale. Unter einer gotischen Ädikula steht die Statue des Heiligen Justus, der ein Modell der Stadt Triest in seiner Hand hält; aus der ersten Hälfte des 14. Jh.

Kirche S. Michele “al Carnale”, 14. Jh.

Südlich der Kathedrale steht diese Kirche, die 1338 erstmals erwähnt wird und seid dem 16. Jh. bis 1924 als Kapelle des katholischen Friedhofs S.Giustos diente. Durch die drei runden Öffnungen auf der linken Seite wurden, die dem Friedhof entnommenen, Knochen in die Krypta, die als Ossarium diente, geworfen.

Kapelle S. Giovanni-Battistero, 1380-1383

Diese Taufkapelle liegt nördlich der Kathedrale und verwahrt ein Taufbecken aus dem 9. Jh. Der Bogengang mit dem Lapidarium ist das Ergebnis von Restaurationen im Zwanzigsten Jahrhundert.
Im Inneren: Fresken und Skulpturen, 13.-14. Jh.

2. Das Stadtviertel Caboro

Auf der Spitze des Hügels S. Giusto standen die sakralen und öffentlichen Gebäude des römischen Tergeste, die später durch christliche ersetzt wurden: Bistum (5. Jh.), Kloster S. Maria della Cella und Kirche von S. Sergius (13. Jh.), die alle im Jahre 1369 abgerissen wurden, um das venezianische Schloss zu bauen.

3. Das Kastell San Giusto, 1468-1636

1468-1471 wurde das erste venezianische Kastell auf Wunsch von Friedrich III. aus dem Hause Habsburg erbaut und später bis zum Jahre 1636 mit Basteien ausgestattet.Hier wird die sogenannte Melone von Triest verwahrt. Ein Giebelschmuck, der 1343 auf dem Dachgiebel des Glockenturms von S. Giusto platziert wurde.

4. Haus des Burghauptmanns, 1468-1471

Cortile delle Milizie e la Casa del Capitano

Das älteste Gebäude des antiken Kastells war der Wohnsitz des vom österreichischen Kaiser ernannten Statthalters. Das Gebäude wurde bis zum 20. Jahrhundert mehrmals umgebaut und beherbergt das Stadtmuseum des Kastell San Giusto-Waffenarsenal. Im Inneren: Gotische Kapelle von S. Giorgio (Georg), 1471.

5. Turm des Haus des Burghauptmanns, 1468-1471

Der einzige Turm des Kastells wurde auf vorher bestehenden Verteidigungsanlagen erbaut. Man geht durch einen Spitzbogen im Erdgeschoss hinein und kann auf eine kleine Terrasse auf geformten Konsolen mit rechteckigen Fenstern und Schießscharten hinausgehen.

Stanza all'ultimo piano della torre

6. Mauer mit Tor

Ein Reststück der vor dem ersten Kastell aus dem Jahre 1369 vorhandenen Verteidigungsanlagen.

7. Mauer aus dem 14. Jahrhundert

Ein Reststück der vor dem ersten Kastell aus dem Jahre 1369 vorhandenen Verteidigungsanlagen.

8. Turm Cucherna, 14.-15. Jh.


8 Der auf der Innenseite offene vieleckige Turm befand sich im Ostteil der Stadtmauer. In einigen Quellen findet man den Namen “Chiauchiara”. Das Erscheinungsbild des oberen, mit Zinnen versehenen Teils und des Inneren geht auf Restaurationen im Zwanzigsten Jahrhundert zurück.

Das Stadtviertel Rena, 14. Jh.

Dieses Viertel, das zum ersten Mal 1326 dokumentiert wird, liegt beim römischen Theater und wurde im Mittelalter “Arena” genannt. Die Ortschaft stammt aus dem Mittelalter, veränderte aber ihr Erscheinungsbild durch Interventionen in den 80-iger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts.

10. Turm-Tor “Donota” und Kirche von S. Cristoforo, 14. Jh.

Der viereckige Turm, der nach innen geöffnet ist, säumte das Donata-Tor, eines der Haupttore der Stadt. In seiner Nähe wurde Mitte des 14. Jahrhunderts durch die testamentarische Verfügung von Omobono di Virgilio de Belli eine S. Christophorus gewidmete Kirche erbaut.

11. Turm-Tor “Riborgo” und Kapelle der hl. Giacomo und Filippo, 14.-15 Jh.

Wo heute das Hochhaus steht, erhob sich der Mitte des 19. Jh. abgerissene Riborgo Turm. Der vieleckige Turm säumte eines der Haupttore der Stadt und blickte auf die Salinen. Die Kapelle der Heiligen Giacomo und Filippo befand sich über dem Tor und wurde 1784 abgerissen.

12. Das römische Theater

Ab dem Mittelalter wurden über dem römischen Theater, gemäß der Form des Zuschauerraumes, halbkreisförmig angeordnete Häuser gebaut.
Das Theater wurde erst 1937 wieder freigelegt und dabei das ganze mittelalterliche Viertel zerstört. Die eleganten zweibogigen Fenster des Hauses in Via Donota Nr. 18, die bei den Restaurationen in den 80-iger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts wieder entdeckt wurden, sind noch heute erhalten.

13. Das Stadtviertel Riborgo, 14. Jh.

Dieses Viertel besitzt noch immer ein mittelalterliches Stadtbild: Es verlief um den Marktplatz von Piazza Vecchia und besaß viele Turmhäuser mit Altanen; ab 1696 lag hier das jüdische Ghetto.

14. Portizza

Die Unterführung entspricht einem Tor in den Stadtmauern, das dann im neunzehnten Jahrhundert von den Gebäuden, die heute die Landseite des Piazza della Borsa abgrenzen, einverleibt wurde. Das Tor ging auf einen Kanal, der “Piccolo-der Kleine” oder “del Vino-des Weines” genannt wurde und dem dahinter liegenden Markt des Piazza Vecchia diente.

 

15. Wohnhaus, 14.-15. Jh.

Jüngste Restaurationen haben die ursprüngliche Struktur des Mauerwerks aus kleinen Sandsteinblöcken des Gebäudes, sowie ein Fenster aus der zweiten Hälfte des 14. Jh., die in Gebäude aus dem 17.-19. Jahrhundert einverleibt wurden, zum Vorschein gebracht.

16. Via Malcanton, 15. Jh.

An dieser Straße standen schon seit dem 13. Jh. die Häuser vieler adeliger Familien, während der Name Mitte des 15. Jh. dokumentiert wurde. An der Hausnummer 12 steht das Haus Giuliani mit zwei Wappen an seiner Fassade: Das Kleinere ist in das 14. Jh. datierbar, das Größere erinnert an seine Erbauung durch Bartolomeo Giuliani, Notar, Vizedom, Richter und Rektor der Stadt im Jahre 1459. Erneuert 1727 und aufgestockt 1830.

17. Turm und öffentliche Loggia, 13.-14- Jh.

1937 wurden bei dem Ausbau des Rathauses Gebäudestrukturen und eine Loggia, mit abwechselnd Schichten aus grauem und weißem Sandstein und einem dreibogigen Fenster im venezianischen Stil an seiner Fassade entdeckt. Vielleicht handelt es sich um den ersten Tagungsort der Gemeindeversammlungen.
In diesem Gebiet formten die Stadtmauern einen stumpfen Winkel, über dem sich der sogenannte Turm “del Canton” befand.

18. Forum und Vizedomamt, 13. und 14. Jh.

Der Platz war im 13. Jahrhundert von Häusern mit Bogengängen umgeben, die die Gemeindeämter, Banken der Notare und Geschäfte beherbergten. Nach dem Bau des Gemeindepalastes auf der Meerseite im 14. Jh. wurde der Platz zum Brot-, Obst- und Blumenmarkt.
An der Stelle des Hauses mit der Hausnummer 2 stand damals das Vizedomamt. Archiv, in dem bis zum Jahr 1322 alle Akten der Gemeinde verwahrt wurden.

19. Gemeindepalast, Mitte des 13.-14. Jh.

Der Gemeindepalast wurde um 1250 inmitten des internen Teils des Piazza Unità d’Italia gebaut. 1295 wurde der Glockenturm errichtet und Anfang des 14. Jahrhunderts wurde rechts von diesem ein zweites Gebäude mit zweibogigen gotischen Fenstern fertiggestellt. Er wurde um 1375-1377 abgerissen, um dem Bau einer venezianischen Festung, bekannt als Kastell ad marinam, Platz zu machen, die seinerseits, nachdem Triest sich Österreich ergab (1382), demontiert wurde. 1395-1398 wurde ein neuer Palast mit Turm errichtet, der bei einem Brand 1690 zerstört wurde. Unter diesem gab es ein Säulengang mit Geschäften.

20. Kirche von S. Pietro, 14. Jh.

Die Kirche S. Pietro wurde 1368 auf Wunsch von Pietro Onorati gebaut: Ihre Fassade hatte horizontale Streifen und wurde von einer gotischen Rosette dominiert (heute auf der Fassade von S. Bartholomäus in Barcola). Sie diente als Oratorium des Bürgermeisters und Gerichts; mehrmals restauriert, entstand an ihrer Seite 1602 die Kirche S. Rocco; zwischen 1822 und 1870 wurden beide abgerissen.

Turm “della Beccheria”, 14. Jh.

Die Grundmauern des Palazzo Stratti enthalten einen Teil des Turms “della Beccheria”, der Teil einer Befestigungsreihe war, die die Meerseite des Piazza Grande abschloss.

21. Turm-Tor “del Mandracchio” und Turm “Fradella”, 14. Jh.

Durch das Turmtor, das sich in der Mitte des Platzes befand und im 19. Jh. abgerissen wurde, erreichte man den Mandracchio, den Hafen der mittelalterlichen Stadt. Das Becken wurde durch eine geradlinige “della Beccheria” genannte Kaimauer und im Südwesten durch eine rechtwinklige, die am “Fradella” Turm begann, begrenzt.
Am “Fradella” Turm, der Teil der Befestigungsanlage war, die die Meerseite des Platzes abschloss, begannen die Stadtmauern, die das Viertel Cavana umschlossen.

22. Turm “Tiepolo”, 14. Jh.

22 Im Häuserblock zwischen Via della Pescheria und Via Diaz befinden sich die Stadtmauern, die das Viertel Cavana umschlossen. Bei dem aus den angrenzenden Fassaden vorspringenden Gebäude in Via Pescheria könnte es sich vielleicht um den “Tiepolo” genannten Turm handeln, der sich nach Schriftstücken in diesem Mauerstück befunden habe.

23. Das Stadtviertel Cavana, 14. Jh.

23 Das um Piazza Cavana liegende Gebiet war in der ersten Hälfte des 14. Jh. Teil der Ringmauern. Die Anordnung der Gebäude ist typisch fürs Mittelalter; auf dem Platz standen die Salzlager, eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt.

24. Kirche der hl. Sebastiano und Rocco und Hauseingang der Coppa, 5.-16. Jh.

1543 wurde wahrscheinlich über kirchlichen Bauten aus dem 14. oder 15. Jh. eine den Heiligen Sebastian und Rochus gewidmete Kirche errichtet, die heute in ihrem aus dem 18. Jh. stammenden Erscheinungsbild zu sehen ist. Hinter dieser, in Androna dei Coppa, hat der Einsturz eines Gebäudes eine Struktur mit Nischen und Kaminen zum Vorschein gebracht, die auf eine Wohnung aus dem 16. Jh. zurückzuführen ist.

25. Via dei Cavazzeni, 14.-15. Jh.

Deren enger und verschlungener Verlauf ist ein Beispiel für die mittelalterlichen Straßen und die Gebäude besitzen Mauerstücke aus dem 14. und 15. Jh.
Gemäß der Tradition befanden sich in diesem Gebiet die Häuser der Ranfi, die aus Triest 1313, wahrscheinlich aufgrund eines Versuchs die Macht in der Stadt an sich zu reißen, verbannt wurden. Nachdem ihre Gebäude Mitte des 14. Jahrhunderts abgerissen wurden, errichtete man hier eine Kapelle, die durch das Vermächtnis des Bischofs Nicolò de Aldegardi im Jahre 1447 wieder aufgebaut und S. Sebastiano gewidmet wurde.

26. Via dei Capitelli

Die an der Straße liegenden Gebäude bewahren im unteren Teil Stücke von älteren Gebäuden mit Mauern, Türen und Fenstern, die aus dem 14. und 15. Jh. stammen.

27. Turm-tor “Cavana”, 1321

Aktuelle Ausgrabungen brachten die Grundmauern dieses Tores mit Mauerkrone ans Licht, das teils in die angrenzenden Gebäude einverleibt wurde und teils in der zweiten Hälfte des 18. Jh. abgerissen wurde. Es war eines der Haupttore der Stadt und führte zum Vorstadtviertel der Heiligen Märtyrer.

28. Viertel der Heiligen Märtyrer, 13.-14. Jh.

Auf dem außerhalb des Cavana Tors liegenden Gebiet wurden zwischen Hälfte des 13. und Anfang des 14. Jh. von religiösen Orden Kirchen, Klöster und Krankenhäuser gebaut: die Kirche der Heiligen Märtyrer, deren Fundamente 1114 von den Benediktinern der Insel San Giorgio Maggiore in Venedig gelegt wurden und neben dem im 13. Jh. ein Kloster errichtet wurde; die Kirche des Heiligen Franziskus (heute durch die Mariahilf-Kirche oder die Kirche S. Antonio Vecchio ersetzt) und das Kloster der Minoritenpater aus dem 13. Jh.; die Kirche des Heiligen Bernardino und Männerkrankenhaus, und die Kirche der Annunziata (heiligen Jungfrau Maria) und Frauenkrankenhaus, S. Giusto genannt, die beide von den Geistlichen des Ordens der Kreuzträger, die seit dem 13. Jh. in der Stadt waren, geführt wurden.

Kirche der Heiligen Maria del Mare, 13.-14. Jh.

Wo heute das aktuelle Gebäude in Via Madonna del Mare 11 steht, stand früher eine frühchristliche Basilika (zweite Hälfte des 5. Jh.). 1375 wurde eine neue dreischiffige Kirche mit einem Friedhof um sie herum geweiht. 1658 wurde sie rekonstruiert und 1784 abgerissen.

29. Turm “Rampana”, 14. Jh.

Der viereckige Turm, der im Inneren des Gebäudes in Via delle Mura 5 entdeckt wurde, war Teil der Stadtmauern im Süden, die entlang der Via delle Mura vom Cavana Turm bis zum Richardsbogen verlief. Es könnte sich um den “Rampana” Turm handeln.

30. Das Stadtviertel Crosada

Der Ortsname erinnert an den bedeutenden Knotenpunkt dieses Ortsteils, wo die Via di Crosada, die von den Stadtmauern nach Riborgo führte, die Via dei Capitelli kreuzt, die von Cavana nach S. Giusto führte. Die umliegenden Gebäude, unter diesen auch das Haus der Familie Francol in Via Crosada, stammen aus dem 15. Jh.

 

31. Piazzetta Trauner

Dieser kleine Platz ist ein Beispiel für einen geschlossenen Hof mit der typischen Außentreppe, die zum hochgelegenen Eingang führt. Das zweibogige Fenster eines der Häuser erinnert an das Ursprüngliche aus dem 14. Jh.

32. Der Richardsbogen, Mitte des 1. Jh. n. Chr.

Der römische Bogen hat auch während des Mittelalters, in eine größere Befestigungsanlage einverleibt, seine Funktion als Stadttor beibehalten. Hier machte die Stadtmauer einen Knick und stieg dann zur Kathedrale hinauf. Der Ortsname “Barbacan” erinnert daran, dass es hier eine außerhalb der Mauern gelegene Befestigungsanlage gab.

33. Wohnhäuser, 14. Jh.

Im Souterrain des Gebäudes in Via San Silvestro haben 5 aktuelle Ausgrabungen die Grundmauern einiger Wohnhäuser aus dem späten Mittelalter zum Vorschein gebracht.

34. Haus Montecchi, 14.-15. Jh.

Die Abrissarbeiten in den 30-iger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts haben hier jegliche Spuren des mittelalterlichen Stadtbildes ausradiert. Hier standen Wohnhäuser mit architektonischen Elementen im gotischen und Renaissance-Stil. Unter diesen das Haus der Montecchi (erste Hälfte des 15. Jh.), die als Gerichtsschreiber der Stadt bekannt waren.

35. Basilika von S. Silvestro, 13.-14. Jh.

Die Kirche, Ergebnis von Restaurationen Anfang des 14. Jh., wurde über Strukturen aus dem 13. Jh. errichtet. Sie besitzt Fenster mit Transenne eines vorhergehenden Sakralbaus und gotische Elemente wie das spitzbogige Dreipassbogenfenster neben dem Glockenturm. Im Inneren: bruchstückhafte Fresken, 14. Jh.

36. Bischofspalast und kl. Kirche von S. Michele Arcangelo und S. Martino, 14. Jh.

Nachdem 1369-1370 der alte Bischofspalast in Caboro zerstört wurde, verlegte der Bischof seinen Wohnsitz in die Via del Castello (die verbleibenden architektonischen Elemente stammen aus dem 16. Jh.).
Gleichzeitig ließ er zwei kleine Kirchen an beiden Seiten des letzten Stückes der Via delle Monache errichten, die zwischen 1370 und 1374 geweiht und zwischen dem 17. und 18. Jh. abgerissen wurden.

37. Kloster von S. Cipriano, 14.-15. Jh.

Die ursprüngliche 1302 geweihte Kirche S. Cipriano wurde 1458 den Benediktinerinnen der Cella übergeben, die schon 1426 hierher, ihr ursprünglich in Caboro gelegenes, Kloster verlegt hatten. Das heutige Erscheinungsbild der Kirche geht auf das 18. Jh. zurück.
Im Inneren: Tafelbilder, Skulpturen und sakrale Goldschmiedekunst, 14.-15. Jh. Entlang der Via delle Monache: Madonna mit dem Kind, Steinrelief, 14.-15. Jh.

38. Kapelle S. Servolo und S. Elena, 14. Jh.

Im mittleren Teil der Via della Cattedrale, die an den Stadtmauern hinter dem S. Servolo Tor entlang verlief, standen sich die Kapelle S. Servolo, die von der Bruderschaft der Battuti (Flagellanten) an der heutigen Hausnummer 15 eingerichtet wurde, und die Kapelle S. Elena oder “della Croce” fast gegenüber. Sie wurden zwischen dem 18. und 19. Jh. abgerissen.

Garten des Burghauptmanns, 14.-17. Jh.

Der Garten wird von einer, zwischen einem polygonalen und einem viereckigen Turm. eingefügte Kurtine begrenzt. Diese wurde über antiken Mauern und unter der Wiederverwendung von architektonischen Elementen aus der römischen Zeit errichtet. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Erweiterung der Stadtmauern im 14. Jh., aber die heutige Kurtine entstand bei dem Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Jahre 1511 und wurde um 1640 weiter restauriert.

[A] Städtisches Museum für Geschichte und Kunst-Orto Lapidario

A Im mittelalterlichen und modernen Lapidarium werden architektonische Elemente mit Inschriften ausgestellt – Säulen, Kapitelle, Fenster, Brunnenbrüstungen, Architrave und Gedenksteine mit Widmungen – aus den Gebäuden der Altstadt, die zwischen Ende des 19. Jahrhunderts und den 50-iger Jahren des Zwanzigsten abgerissen wurden.
Kurz hinter dem Eingang steht der Gedenkstein, der die von Friedrich dem III. aus dem Hause Habsburg im Jahr 1470 gewollte Wiedererrichtung der Stadtmauern in Erinnerung bringt.

[B] Museum Sartorio

Hier ist das Triptychon der Heiligen Klara, das berühmteste mittelalterliche, aus dem Kloster La Cella stammende Gemälde, ein venezianisches Werk aus dem Jahre 1328-1330 zu sehen.
www.museosartorio.it